Es passiert, Dinge, die wir gerade
nicht brauchen können, die unsere ganze Aufmerksamkeit einnehmen und
unseren wohl durchdachten Plan wie ein Kartenhaus einstürzen lassen,
geschehen.
Dass auf einer verbotenen Reise zum
heiligen Berg Kailash einiges anders laufen kann als es ausgetüftelt
wurde, weiß wohl jeder, der sich ein ungefähres Bild des Reisens in
Indien und Tibet machen kann.
| Die Nordseite des Kailash im frühen Morgen. |
Herbert Tichy ist das zweite Mal,
nachdem er mit 19 Jahren die erste Motorradfahrt nach Indien auf dem
Soziussitz eines Motorrad absolvierte, zu Beginn der 30er Jahre auf
steinigen Wegen durch Indien.
Auf einer Passstraße auf dem Weg von
Kashmir nach Indien beginnt es plötzlich so stark zu regnen, dass er
trotz eines schützenden Felsvorsprunges die ganze Nacht auf immer
morastiger werdenden Boden stehen muss, um nicht völlig durchnässt
zu werden. Er erinnert sich, dass „ein Yoga im Himmalaya mir
geraten hatte unangenehme Situationen dadurch zu erleichtern, dass
ich die Gedanken auf Gott und die Allmacht konzentriere“.
Genau das ist die Idee der Bhagavad
Gita. Situationen, das meint Glück sowie Leid, zu ertragen und seine
Gedanken auf Krishna zu richten und so zu üben überall sein Wirken
und letztlich auch ihn als Person zu erkennen.
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