Von der Straßenmusik zum "Planet Krishna"
Alles begann vor rund 500 Jahren, als Chemnitz aus ca. 10 Häusern entlang der Salzstraße bestandt, wo ab und an ein paar Mönche von der Schlosskirche herunterkamen um milde Gaben zu sammeln. Zu dieser Zeit erschien Sri Krishna als Chaitanya Mahaprabhu in Bengalen, Indien und offenbarte den einfachsten und zugleich erhabensten Weg zu Selbst- und Gotteserkenntnis in diesem Zeitalter: den Hare Krishna Mantra. Dies war der Beginn der Sankirtan-Bewegung, welche den Wunsch verfolgt, diesen kraftvollen Mantra in der ganzen Welt zu verbreiten. Im Jahre 2005 kam diese Bewegung dann sogar in Chemnitz an, wo sich Lydia, Madhura und BhaktaMarc bei Bigi und Steffen in Adelsberg zusammen fanden, Hare Krishna sangen und für Krishna kochten. Bald gingen sie nach drausen und hielten ihre Treffen jeden Freitag in der Innenstadt mit Instrumenten und leckeren Süßigkeiten ab. Für den Winter verlagerten sie diese Treffen in die kleine Einraumwohnung bei Marc und luden jeden und jede zum Singen und Essen ein. Was zunächst als einmal im Monat oder aller zwei Wochen gedacht war, entwickelte sich bald zum wöchentlichen Freitagsfest. Zuerst erschienen daraufhin Sri Jagannatha, Baladeva und Subathra. Zu dieser Zeit hatten wir bereits einige schöne Projekte an Madhuras Schule: Meditationsworkshops, Hare Krishna Tag im Ethikunterricht... Natürlich kamen auch viele Leute hinzu, manche zogen wieder Weg, manche begleiten uns noch heute.

2 Jahre später erweiterte sich unser Zentrum, denn wir verlagerten Krishnas Altar in die Wohnung die ihr auch heut noch kennt. Die Einweihungsfeier mit Kadamba Kanana Swmi war eine wahnsinns Party und von da ab hatten wir einen Namen: Bhakti-Yoga-Zentrum "Gauranga". Dort erschienen ganz spontan Sri Sri Goura - Nitai und Srila Prabhupada auf unserem Altar, nachdem uns Sukumari sie vertrauenvoll übergab. Nun war richtig Platz für Krishna und seine Devotees und die Freitagsfeste wurden immer voller. Der Tempel entwickelte sich zu einem Sammelpunkt vieler verschiedener, herzlicher und hilfsbereiter Menschen, welche die Suche nach spiritueller Zufriedenheit vereint. Es gibt Projekte an der Uni, Treffen bei anderen Devotees und jährliche Ereignisse wie den 12 Stunden Bhajan.
Seit diesem Jahr nun haben wir uns den Namen
"Planet Krishna" gegeben, damit nicht mehr jeder denkt, wir machen Gymnastik oder Atemübungen (zumindest nicht zum Freitagsfest) und es soll darauf verweisen, dass der ganze Planet voller Krishna ist. Natürlich könntes es auch ein Hinweiß darauf sein, dass ein Tempel nicht verschieden von KrishnaLoka, Krishnas Planet ist.