Es war doch recht passend, dass unser einziges Buch, das wir auf isländisch verteilten „Das einfache Reisen zu anderen Platen“ hieß (von mir ganz frei aus dem isländischen übersetzt ;-). Tatsächlich hatten wir mehrere Male das Gefühl auf einem anderen Planeten gelandet zu sein. Nicht nur wegen dem 24 Stunden anhaltenden Sonnenschein des Polartages, oder wegen der völlig fremden Landschaft, voller Vulkane und Ozeane aus erstarrter, mit Moos bewachsener Lava, mit Gyisieren und heißen Bergquellen! Und natürlich war es ungewöhnlich in einem Land zu sein, das nur rund 300000 Einwohner hat, d.h jeder kennt jeden über ca. 3 Ecken. Reykjavik hat einen beinah dörflichen Charakter: die Häuser sind angenehm flach, man kommt von überall in 5 min in die Natur und beim Verteilen auf der Straße hat man nach zwei Wochen das Gefühl jeden Eiwohner von Reykjavik mindestens 3 mal getroffen zu haben. Zugleich jedoch wirkt die Stadt unglaubich kosmopolitisch, jeder zweite ist entweder Künstler oder Akademiker (so statteten wir Björk einen kleinen Besuch ab und auch sie ist nun stolze Besitzerin von Srila Prabhupadas Büchern), die ausgefallene Kleidung der Isländer macht so einigen pariser Laufstegen Konkurrenz und die Innenstadt ist voll mit Touristen aus aller Welt.
Was uns jedoch am meisten das Gefühl gegeben hat, nicht mehr in dieser Welt zu sein und statt dessen in eine andere Sphäre zu treten, waren die wundervollen Begegnungen, die man nicht nur in Island sondern überall
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| ...und auch nachts um 12 erleuchtet sie Reykjavic. |
Greif zu, chante einfach Hare Krishna und bleib glücklich ;-)

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