Heute morgen als ich Blumen von unserem
Balkon klaubte, kam eine noch recht müd wirkende Biene vorbei. Sie
flog den blühenden Strauchbasilikum an und begann Blüte um Blüte
abzufliegen.
Kurz darauf erhob sie sich wieder laut summend in die
Luft, flog eine Runde um den Balkon und peilte die großen roten
Blüten an. Doch anders als ich zuerst geglaubt hatte, machte sie sich
nicht über diese scheinbar größten Leckerbissen her, sondern flog
zu der am nächsten stehenden Pflanze, die die mit Abstand kleinsten
Blüten hatte.
Dort angekommen flog sie wiederum penibel Blüte um
Blüte ab, wobei sie die vertrockneten keines Blickes würdigte. Sie verabschiedete sich kurz darauf von mir und flog weg.
Es kommt nicht darauf an wie groß und
bunt die Dinge wirken. Wichtiger ist, wie sehr sie uns nützen, unser
ursprünglich reines Bewusstsein von seinem angesammelten Staub zu
reinigen und uns an Krishna erinnern.
Wir sollten aber auch nicht viel auf
negative, uns nicht hilfreiche, Dinge geben. Wir sollten sie
schlichtweg meiden, so wie die Biene die vertrockneten Blüten
einfach nicht beachtet.
Prabhupada sagte einmal, dass uns die
Natur mehr lehren könnte als manches Buch. Unsere Aufgabe ist es
unsere Umgebung richtig wahrzunehmen. Die Bhagavad gita und das
Bhagavatam lehren uns in vielen Kapitel wie man Krishna hinter den
Dingen erkennen kann.
Bleibt noch zu sagen, dass die sehr
kleinen Blüten der Blume, welche die Biene am meisten mochte, blau
waren, dunkelblau.

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