Das superreiche Bangladesh


eine idyllische Famr am Fluss Padma
Die erste Assoziation die man vermutlich hat, wenn man an Bangladesh denkt, ist Armut! Vielleicht auch noch Slums oder Reis oder Islam? Auf unserer Pilgerreise mit Kadamba Kanana Swami und 25 Devotees aus Australien, Südafrika, Dänemark, England, Deutschland und Holland haben wir Bangladesh ganz anders kennengelernt!
Zum letzten Punkt muss man gleich sagen, dass der asiatische Islam ein völlig anderes Gesicht hat als der arabische: obwohl 85-90% der Bevölkerung muslimisch sind und daher überall aller ein paar Stunden dröhnend der Koran von den Muezzins schallt, waren die Menschen, obwohl wir erkennbar als „Hindus“ unterwegs waren, offen und freundlich und begrüßten uns auch hin und wieder fröhlich mit „Hare Krishna“. Zudem sind Lord Chaitanya und viele seiner Gefährten zumindest in gebildeten Kreisen als berühmte und beachtenswerte Persönlichkeiten der eigenen Landesgeschichte annerkannt, wesshalb eine natürliche Symphatie für unsere Bewegung existiert. Das ist eine gute Vorraussetzung, wenn mann an die zu noch zu „erobernden“ Reichtümer denkt, die das Land für uns bereit hält!
Zunächst einmal ist das Land reich an berauschenden Natureindrücken: exotischer Dschungel, majestetische Berge, gigantische Flüsse, und wunderschöne Sonnenauf- und Untergänge. Vor allem ist das Land ungewohnt sauber (für die die Indien kennen) da Plastiktüten hier verboten sind! Auf unseren Reisen sind wir durch idyllische Dörfer gekommen, wo die Menschen völlig im Einklang von , mit und für die Natur leben.
Die bangladesh Devotees eroberten unsere Herzen
Besonders beeindruckend war für uns die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Menschen. Diese waren bereit uns alles zu geben, auf die Gefahr hin selbst nichts mehr zu haben, da sie - wie Maharaja es formulierte - den Geschmack des Dienens wirklich gekostet haben und es nicht aus Höflichkeit oder Gewohnheit tun. Wir wurden beinah königlich empfangen, mit Mahlzeiten von bis zu 30 leckersten Gerichten bewirtet und überall wo wir hinkamen fand sofort ein riesiges Festival statt. Hunderte bis tausende von Devotees versammelten sich, um zu Maharajas energiegeladenen Bhajans (wirklich) stundenlang ekstatisch zu tanzen und zu singen und seinen Vorlesungen auf Bengali zu lauschen. Doch auch wir kamen nicht zu kurz; obwohl Kadamba Kanana Swami fast jeden Abend der Mittelpunkt dieser gigantischen Festivals war (aber auch wir waren zu unserem Entsetzten stets gefragt, spontan über unsere Erfahrungen aus dem Westen vor rund 5000 erwartungsvollen Bangladeshis zu sprechen....) , schien er am nächsten Tag an den verschieden heiligen Orten die wir aufsuchten voller Energie und erfreute mit mit berührenden Erzählungen zu den Begebenheiten und Persönlichkeiten dieser Orte.
Damit kommen wir zu dem eigentlich Schatz Bangladeshs: die Heiligen Orte! Dort finden wir so wichtige Pilgerorte wie die Geburtsorte von SaciMata und Jaganntha Mishra - den Eltern von Lord Chaitanya -, von Advaita Acarya, Srivasa, Narotama das Thakur und damit der Ort wo das erste GourPournima nach Chaitanyas Fortgehen gefeiert wurde, Rupa und Sanatanas Geburtsorte, die Personen denen wir Schriften wie den „Nektar der Hingabe“ verdanken, und viele, viele mehr! Für alle Devotees von Lord Chaitanya wird Bangladesh damit zu einem Muss!
Dafür nimmt man vereinzelte Riesenspinnen, stundenlange Fahrten über Straßen die mehr Loch als Straße sind und die tropische Hitze gern in kauf... ;-)

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