Doch was bringt's?

Warum was für Krishna machen? Könnte man nicht in der Zeit etwas besseres unternehmen?

Da wir uns noch im Kartikmonat, dem Monat in dem sich besonders an die Kindheitsspiele Krishnas erinnert wird, befinden, hier nun die Begebenheit zwischen Krishna und der Obsthändlerin:

Eines Tages kam eine Obstverkäuferin vor Nanda
Mahārājas Haus und rief: "Alle, die frische Früchte
möchten, kommt bitte her zu mir!" Als Krishna dies hörte,
nahm Er sofort einige Getreidekörner in die Hand und lief
zur Verkäuferin, um die Körner gegen Früchte
einzutauschen. In jenen Tagen betrieb man Tauschhandel,
und K a hatte des öfteren gesehen, wie Seine Eltern
Getreide gegen Früchte und andere Dinge eintauschten,
und deshalb machte Er es ihnen nach. Doch Seine Hände
waren noch sehr klein, und Er achtete nicht darauf, sie fest
zusammenzuhalten, weshalb die meisten Getreidekörner
zu Boden fielen. Die Frau, die gekommen war, um
Früchte zu verkaufen, sah dies und war fasziniert von
K as Schönheit. Ohne zu zögern, nahm sie von Krishna
die letzten Getreidekörner an, die Er noch hatte, und füllte
Ihm dafür die Hände mit Früchten. Als sie danach in den
Korb schaute, in welchem sie ihre Früchte aufbewahrte,
sah sie zu ihrem Erstaunen, daß der ganze Korb mit
funkelnden Juwelen gefüllt war. Der Herr erteilt alle nur
denkbaren Segnungen. Wenn jemand dem Herrn etwas
gibt, verliert er niemals dabei, sondern gewinnt
millionenfach.

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