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| Yasoda schmückt Krishna |
Mit dem gestrigen Tage begann der segenreichste aller Monate, Kartik. In den nun folgenden vier Wochen wirken spirituelle Tätigkeiten ein vielfaches mehr als zu anderen Zeiten. Aus diesem Grund vertiefen die Gottgeweihten ihre spirituelle Praxis: sie singen den Namen Krishnas, lesen über seine Taten und meditieren besonders über Gopal, Krishna in der Form eines kleinen Kuhhirtenknaben.
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| Damodara |
Gopal vollführt in Vrindavan mit seinen Geweihten seine ewigen Spiele und manchmal kommt es vor, dass er, der von seinen reinen Geweihten nur als Kuhhirtenjunge, Freund, Sohn oder Geliebter gekannt wird, auch seine andere Form, als die mächstigste, größte, reichste, intelligenteste und entsagteste Person, als die höchste Persönlichkeit Gottes, zeigt:
Eines Tages schlossen sich die Gopas, die Kuhhirtenjungen Vrindavans, zusammen, um Krishna bei seiner Mutter anzuschwärzen. Als Krishnas Mutter Yasoda hörte, dass ihr kleiner Junge Lehm gegessen habe, nahm sie ihn beim Arm und fragte ihn warum er Erde gegessen habe. Krishna antwortete: „Meine Freunde haben sich gegen mich zusammengeschlossen. Diese Jungen und Balaram verbreiten Lügen über mich, weil sie hoffen dass du böse auf mich wirst und mich bestrafst.“
„Ich werde ja sehen wer gelogen hat und wer die Wahrheit spricht“, sagte Yasoda Mata und schickte sich an einen Blick in Krishnas Mund zu werfen. Als sie in den Mund der höchsten Persöhnlichkeit Gottes blickte, sah sie voll Wunder die gesamte materielle Schöpfung, sie konnte die grenzenlosen Dimensionen des Weltraumes, alle Berge, Inseln, Ozeame, Planeten erkennen. Zusammen mit dem Mond und den Sternen sah sie auch alle Elemente, das gesamte Ich, die Erzeugnisse der Sinne, den Beherrscher der Sinne, alle Objekte der Sinne, alle die Schöpfung verwaltenden Halbgötter, die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur, die ewige Zeit und vieles mehr.
Das gesamte Schauspiel der kosmischen Manifestation sah Yasoda in Krishnas Mund, darauf kam sie zu dem Schluss, dass sie entweder träumen müsse oder dem Spiel der illusionierenden Energie des höchsten Herrn zusehe. All dies verwirrte sie und sie glaubte langsam den Verstand verlohren zu haben.
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Vielleich, dachte sie bei sich, haben all diese Erscheinungen ihr Ursache in den mystischen Kräften meines Kindes. Sie betete zu Krishna: „Ich erweise der höchsten Persönlichkeit Gottes meine achtungsvollen Ehrerbietungen, durch dessen illusionierende Energie ich mich Nandas Mann und Krishnas Mutter glaube. Sie wurde der Kraft ihres wunderbaren Sohnes vollends gewahr und betete um ihren Schutz zu ihm.
Kurz darauf wurde sie durch die innere Energie Krishnas übermannt und konnte in dem Kind in ihrem Schoß nur noch ihren kleinen wunderschönen Jungen mit der bläulichen Hautfarbe erkennen. Ihre mütterliche Zuneigung übermannte sie und die Eindrücke der gewaltigen Energie Gottes vergaß sie.
Eine wunderbare Kartikzeit
Eure Devotees vom Gauranga



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