Meditationen über Krishna


Gottesliebe ist das Ziel und sich immer an Krishna erinnern und ihn nie vergessen ist der Weg. Doch fragt sich einer, wie das wahrlich gehen kann. Alle Sinne vor allem die Augen sind stets aktiv und wollen immer neue Objekte wahrnehmen, wie soll man denn bei all den schnelllebigen Eindrücken noch an Krishna denken?



Krishna-Bewusstsein meint sich Krishna bewusst zu sein, das meint Krishna immerfort direkt oder indirekt wahrzunehmen. Devotees zeichnen sich dadurch aus, dass sie alles, auch was im Moment getrennt von Krishna zu existieren scheint, zu Krishna zurück verbinden können.



Eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit wären Farben. Vor allem im Srimad Bhagavatam kann man Beschreibungen über Krishna, seine Kleidung und seinen Geweihten finden.
Sehen wir nun zum Beispiel einen schwarzblauen See vor einem gelben Haus könnte uns dies an Krishnas Körpertönung und seine Beinbekleidung erinnern.



Solche Meditationen können noch viel weiter ausgebaut werden.
Heute traf ich auf dem Gehsteig auf eine wasserbesprenkelte Feder. Die Feder lag vogellos vor meinen Füßen, stieß stieß jedoch das Wasser weiter ab. Dem ehemaligen Besitzer dieser Feder „fehlte“ sie nun, doch trotz der Trennung von ihrer eigentlichen Bestimmung, flugtauglich bleiben, veränderte sich diese Haupteigenschaft nicht. Ähnlich hat sich das bedingte Lebewesen in seinem Wunsch selber der alleinige Herrscher und Genießer zu sein, von seiner ursprünglichen Position entfernt. Doch die Haupteigenschaft, die Liebe zu Gott, die nun als Wunsch nach egozentrischen Freuden auftritt, bleibt bestehen.



Ich habe hier nun einige Bilder gesammelt, schreibt mir eure Meditationsideen zu diesen.




Man kann natürlich auch was gewinnen, also gut überlegen.

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