Im Srimad Bhagavatam 11.7.33-35
beschreibt ein Brahmana, wie er überall in der Natur seine Meister
gefunden hat, welche ihm auf dem Weg der Selbsterkenntnis geholfen
haben. Er beschreibt wie er vom Berge lernte selbstlos zu geben, da
dieser stets Wasser, Metalle und Juwelen gibt und Pflanzen und Tiere
erhält. Von den Bäumen lernte er duldsam zu sein und jegliche
Angriffe zu tolerieren. Die Schlange lehrte ihn, nur dann etwas zu
nehmen, wenn es einem gegeben wird; wenn ihr keine Beute begegnet,
geht sie nicht auf die Jagd, sondern fastet tagelang. Viele weitere
solcher Lehrer oder Gurus beschreibt er auf seinem Weg. Inspiriert
dadurch erkenne ich, wie viel Wissen ich täglich von meiner Umgebung
erhalten kann, wenn ich nur die Augen öffne.
Teil 1: Die Glühwürmchen
Letztlich saß ich in
Meditation auf dem Dach unseres Hauses, der Vollmond schien orange
auf die Umgebung, eine kühle Brise wehte durch die Palmen und
plötzlich erkannte ich das erste, dann dass zweite und dann überall:
Glühwürmchen. Alles war voller blinken und funkeln, wie eine
transzendentale Lichterkette um die Bäume, wie ein leichter
Goldregen oder ein sanftes Feuerwerk. Sie machten die Atmosphäre so
bezaubernd, indem sie ihre ganze Kraft zusammennahmen und ein
herrliches Licht erzeugten. Dabei blieben sie stets in Baumhöhe und
schmückten damit die dunklen Blätter. Diejenigen jedoch die sich
höher wagten
und ihr Können vor dem Leuchten des Mondes präsentieren wollten verblassten völlig und waren nicht mehr zu sehen. Während all die anderen Fluginsekten zum Licht streben und sich zu Massen um jede kleine Lampe drängen, mit der Hoffnung sich etwas Freude zu holen, haben die Glühwürmchen das Leuchten in sich selbst erkannt und erhellen damit das Dunkle um sie, solange sie sich nicht mit dem unbegrenzten Leuchten des Mondes messen wollen.
und ihr Können vor dem Leuchten des Mondes präsentieren wollten verblassten völlig und waren nicht mehr zu sehen. Während all die anderen Fluginsekten zum Licht streben und sich zu Massen um jede kleine Lampe drängen, mit der Hoffnung sich etwas Freude zu holen, haben die Glühwürmchen das Leuchten in sich selbst erkannt und erhellen damit das Dunkle um sie, solange sie sich nicht mit dem unbegrenzten Leuchten des Mondes messen wollen.
In diesem Sinne will auch ich meine
Mentalität des Nehmens und des Suchens im Äußeren aufgeben, statt
dessen die spirituelle Kraft in mir entdecken und sie mit meinem
Nächsten Teilen, stets jedoch mit dem Wissen, dass all das nur von
der höchsten, unbegrenzten Quelle alle Dinge kommt. Ich kann in
dieser Welt nur kurz blinken.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen