Bitte nicht vergessen:


Krishna sagt in der Bhagavad-gita „[...] von mir
kommen Erinnerung, Wissen und Vergessen.“ (15.15)

Der eine oder die andere kann sich vielleicht noch
zurückdenken, damals in der Schule: Spickzettel auf
dem Lineal, oder im Schuh versteckt, heimlich abge-
schrieben, unheimlich Glück gehabt – niemand hat´s
bemerkt. Nicht immer läuft es so gut(tenberg).
Wie wir der gegenwärtigen Debatte um G. - die aktuell
Politiker lügen meist schlimmer als Münchhausen
die gesamte Öffentlichkeit dominiert – entnehmen
können, hat der deutsche „Saubermann“ erst Wissen
kopiert, sich dann aber nicht mehr daran erinnert –
und jetzt können wir ihn vergessen.

Nur die Spitze eines Eisberges, an dem es weniger um
die Aberkennung eines Titels, einer Rolle geht, sondern
vielmehr um die Verletzung moralischer Integrität, dem
Verlust von Authentizität und damit Glaubwürdigkeit.
In einer politischen Landschaft, für die Vertrauen und
Verantwortung nur noch leere Worthülsen sind, in der
populäre Menschen weder Aufrichtigkeit noch Ehrlichkeit
zeigen, ist es schwer, nicht den gleichen Weg des
geringsten Widerstands zu gehen, sondern sich auf
Wahrheit zu besinnen und damit nicht anderen, sondern
vor allem sich selbst einen Gefallen zu tun.

Krishna ist so barmherzig, dass er uns sogar das nötige
Handwerkszeug gibt, denn er „[zerstört] mit der leuchtenden
Fackel des Wissens die aus Unwissenheit geborene Finsternis.“
(10.11)

Bleibt nur noch zu hoffen, dass wir uns „immer an Krishna
erinnern und Ihn niemals vergessen.“ (Padma Purana)

Um euer Gedächtnis also ein bisschen aufzufrischen,
kommt doch einfach am Freitag vorbei.

Wer vergessen hat, wo´s ist: Schüffnerstraße 15

Wer vergessen hat, wann´s los geht: 16 Uhr.

Hare Krishna,
Eure Lydia und die Chemnitzer Devotees

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