Classics: Die Umweltkatastrophe

Hare Krishna Ihr Lieben,

„Unaufhörlich strömt das Gift in das Wasser. Jeder der es berührt stirbt. Selbst die Vögel die über dieses Gewässer fliegen verenden. Alle nahen Gräser und Bäume sterben ab.
Der Übeltäter jedoch, liegt seelenruhig in der Tiefe, kein Sterblicher kann etwas gegen ihn ausrichten.“

Nein wir sind nicht im mexikanischen Golf, in dem seit dem 20. April jeden Tag ca. 8200 Tonnen Rohöl in das Meer schießen.
Wir sind in Vrindaven, an der Yamuna, welche gerade von einer riesigen tausendköpfigen Schlange besetzt und dadurch verunreinigt wird.
Krishna, der dies sah, sprang von einem Baum in das Wasser und rang lange Zeit mit der Schlange. In der Zwischenzeit waren alle Bewohner Vrindavans an das Ufer gekommen und verfolgten das Geschehen voller Sorge.
Plötzlich befreite sich der schöne Kuhirtenknabe aus dem Griff der riesigen Schlange und begann auf ihren Häuptern zu tanzen. Er sprang flink von Kopf zu Kopf, Kalya fühlte mit jedmn Auftreten Blitze in ihre Schädel einschlagen. Nachdem zuerst Galle und später Blut aus den Schlangenmäulern strömten und das riesige Ungetier beinahe tot war, begannen die Frauen Kalyas zu Krishna zu beten.
Durch die reinigenden Fußtritte der höchsten Persönlichkeit Gottes wurde die Schlange von ihrer boshaften Hinterlist und unerbittlichen Grausamkeit gereinigt, und lebte so, mit den Lotusfüßen Krishnas auf dem Kopf, in Frieden an einem anderen Ort.

Das war eine wirkliche Umweltkatastrophe, ausgelöst durch Neid und Bosheit. Materielle Lösungsansätze sind nicht unbedingt falsch, jedoch lösen sie nicht das eigentliche Problem, sondern versuchen oftmals nur die Symptome zu heilen.

Ein friedvolles Leben im Einklang mit den Gesetzen Gottes und der Natur führt nicht dazu, dass Meere verschmutzt, Tiere ausgerottet und Regenwälder abgeholzt werden. Unser Wunsch uns der Erde als Gott anzunehmen und mit ihr nach unseren eigenen Vorstellungen zu verfahren, unabhängig von deren Folgen, ist unsere Stimmung. So lassen sich materielle Probleme am effektivsten lösen, wenn wir zu unserem ursprünglichen glücklichen Zustand zurückkehren, bei welchem Öl nicht die Lebensgrundlage war, sondern Gott.

Mit dieser Perspektive möchten wir Euch zu unserem freitäglichen Fest einladen. Es beginnt um 16 Uhr in der Schüffnerstraße 15 in Chemitz.
Ramananda Gopal Prabhu aus Leipzig wird den Vortrag halten.

Die besten Wünsche

ED Tom

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